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Mensch, Tiere, Stimmungen — so lassen sich fast alle mein Bilder fassen. Alltagsmomente oder besondere Augenblicke, die Erinnerungen schaffen und mit Stift oder Pinsel festgehalten wurden. Ob Haus- oder Wildtiere, Blumen oder Menschen, jedes Thema ist unerschöpflich.

Ihre Gabriele Haslinger

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kontakt@gabriele-haslinger.de

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+49 7528 7864

Oft gestellte Fragen

Malen Sie auch Portraits oder allgemein Bilder nach Fotovorlage?
Natürlich! Gerade im Bereich Pastellbilder kommt das oft vor. Ein Kunde:in ruft an oder schickt mir Fotos per Post. Auch Fotos per WhatsApp oder Email ist nach Absprache möglich
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Was kosten Auftragsarbeiten in Öl oder Pastell?
Das ist von vielerlei Faktoren abhängig. Zum Beispiel wie viele Tiere oder Menschen auf dem Bild zu sehen sind. Öl ist auch wesentlich aufwendiger und teurer als Pastell und so weiter. Am besten Sie rufen an und schildern mir Ihr Anliegen, dann kann ich ihnen konkret Auskunft geben.
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Stellen Sie Ihre Arbeiten auch Galerien zur Verfügung?
Ja, sehr gerne sogar.
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Auftragsarbeiten

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Ich male ihren Hund

Aber nicht nur Hunde, sondern auch Pferde und Katzen, sowie Portraits der Besitzer zusammen mit Ihrem Tier male ich gerne. Sie können die Technik frei wählen. Pastell, Kohle oder Öl ist möglich.

Natürlich fertige ich auf Wunsch auch eine Bronzeskulptur an. Ich freue mich über ihre Anfrage.

Arbeitsplatz der Künstlerin mit Pastellkreiden

Dimensionen der Tierdarstellung

Copyright — Prof. Dr. Karin Thieme

Die Künstlerin Gabriele Haslinger und ihre Arbeiten

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Die Künstlerin Gabriele Haslinger kann sich glücklich schätzen, in ständigem Kontakt zur Natur und zu ihrem bevorzugten Sujet, den Tieren, zu leben. Der große Bauernhof in Dabetsweiler bei Wangen im Allgäu war ihr seit Geburt Heimat und ist auch heute noch dort mit ihrer Familie. Die frühe Liebe zum Allgäuer Braunvieh veranlasste Gabriele Haslinger, Künstlerin zu werden. Schon in sehr jungen Jahren zeichnete sie immer wieder das Vieh aus den väterlichen Stallungen. Ihre frühen Versuche von Naturstudien reiften später zu großer darstellerischer Exaktheit, die ihre Pastelle und Ölbilder ebenso kennzeichnet wie ihre plastischen Arbeiten in Bronze. Die Naturverbundenheit, die aus den Bildern und Skulpturen Gabriele Haslingers spricht, geht auf diese frühe Prägung im Kindesalter zurück.

Nur selten begegnet man einem Werk, in dem so viel Expressivität und Dramatik liegt. Dies gilt insbesondere für die Bronzearbeiten von Gabriele Haslinger. Bei Betrachtung ihrer Skulpturen zeigen sie sich in ihrer Stärke und Ausdruckskraft bisweilen fast maskulin. Und dennoch wirken Erzählnerisches wie Symbolhaftes, Elegisches wie Graziöses ineinander, sind dies Möglichkeiten künstlerischer Ausdruckskraft, niemals aber Festlegung. Gratige Kanten sorgen für Linearität. Flächige Volumina wechseln einander ab im Spiel von Licht und Schatten. Es macht besondere Freude, diese Bronzen nicht nur mit den Augen zu berühren und zu studieren, sondern sie auch mit den Händen im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“: neben dem ästhetischen Genuss auch zugleich einprägsam-sinnliches Erlebnis. Der Umgang mit solchen Plastiken steigert das Empfinden für das Schöne, für das von menschlicher Hand individuell Geformte.

Betrachtet man die Darstellung von Tieren im Verlauf der Kunstgeschichte, dann steht Gabriele Haslinger in ihrem künstlerischen Anliegen insbesondere den französischen „Animaliers“, diesen herausragenden Tierbildhauern des 19. Jahrhunderts, sehr nahe. Wie die Animaliers versteht es die Künstlerin, mit geschultem Auge Details ihrer Beobachtung wiederzugeben, ohne sich im Detail zu verlieren. Das breite Spektrum ihrer Tierdarstellungen beinhaltet neben den Gemälden und Pastellzeichnungen immer wieder naturnahe Skulpturen. Gabriele Haslinger folgt damit einer künstlerischen Auffassung, deren Grundstein die Kunstgeschichte im 18. Jahrhundert bei dem großen englischen Tiermaler George Stubbs legt: ein Künstler, der die Individualität und Persönlichkeit des dargestellten Tieres eindrucksvoll zu unterstreichen wusste.

George Stubbs, bei dem die Tier- und vor allem die Pferdedarstellung in Kombination mit der Darstellung der Jagd eine besondere Symbiose eingeht, war auch der Begründer einer Kunstrichtung, die bis heute vor allem in England Tradition hat: die sogenannte „Sporting Art“. Das Pferde- und Jagdbild löst sich von der höfischen Tradition der Tierdarstellung und öffnet sich einem breiten, bürgerlichen Publikum. Damit begründet die Sporting Art eine völlig neue Qualität in der künstlerischen Darstellung des Tieres und der Dynamik der Komposition der entstehenden Kunstwerke. Bis heute hat die Sporting Art nichts von dieser Faszination verloren, und Gabriele Haslinger zählt zu den führenden Vertretern dieses Genres in Deutschland.

Der Tradition der „Animaliers“ und der „Sporting Artists“ verpflichtet, nimmt in Gabriele Haslingers Werk die Skulptur eine Sonderstellung ein. Die Wahl des Mediums Bronze entspricht außerdem der Bewegungsdynamik in den Tierdarstellungen Gabriele Haslingers in einzigartiger Weise. Seit Entstehung ihrer ersten Bronzeskulpturen hat Gabriele Haslinger einen ganz eigenen Weg künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten beschritten. Die Dreidimensionalität erlaubt es ihr, noch expressiver zu arbeiten, als dies ihr malerisches Werk vermuten lässt. Bei Gabriele Haslinger ist es vor allem die darstellerische Exaktheit, die den Bogen spannt vom individuellen Porträt zum anatomisch exakt studierten Wildtier.

Als Meisterwerk gilt ihr Porträt des Araberhengstes „Pamir“, der während ihrer Ausstellung im Gestütsmuseum Offenhausen des Haupt- und Landgestüts Marbach sehr große Aufmerksamkeit erringen konnte. Vergleichbar in der Ausdrucksstärke ist auch die intime Skulptur des müden Bauern, der neben seinem Kaltblutpferd ein wenig Ruhe während der Arbeit sucht. Ein jüngeres Beispiel ist ihre Studie eines weiteren arabischen Vollbluthengstes, für die ihr der bekannte Vererber "Serenity Habib" Modell stand. Doch bei dieser Skulptur hat sich die Künstlerin mitunter weit von ihrem Modell gelöst: weniger was höchsten Adel und Trockenheit des Vollblutarabers anbetrifft, sondern vielmehr die Kraft und Maskulinität im Imponiergehabe des Hengstes betreffend, die sie in dieser Arbeit sehr eindrucksvoll unter Beweis stellt; denn oft ist es der Blick aus der Ferne auf das Objekt, der das Wesentliche in den Umrissen der Skulptur zum Ausdruck bringt.

Dieser ungewöhnlich kraftvolle Ausdruck des Porträts findet sich auch in Gabriele Haslingers Bronzen wildlebender Tiere der Savanne Afrikas ebenso wie der nordischen und heimischen Wälder. Ein Meilenstein unter den Skulpturen der Künstlerin ist ihre Studie des sichernden Keilers, insbesondere in der Wirkung der lebensgroßen Darstellung: dramatisch, kraftstrotzend, sein Gegenüber beeindruckend in der ganzen Persönlichkeit des anonymen Wildtieres. Die erste Präsentation dieser Arbeit gab den Anlass für eine Werkschau der Künstlerin in der Kunstgießerei Strassacker in Süßen bei Göppingen am 20. März des Jahres, wo sich unter den etwa 100 Gästen neben den Pferdeliebhabern insbesondere die Liebhaber des Genres der Jagddarstellung eingefunden hatten. Sie werden an dieser Bronze besonderes Wohlgefallen finden.

Bei Gabriele Haslingers sicherndem Keiler tritt ein Merkmal ihrer Bronzeskulpturen besonders zu Tage: Die Oberflächen sind nicht geglättet. Sie sind vielmehr stark strukturiert, bisweilen fast rau. So bleibt die persönliche Handschrift der Künstlerin bis in die Gestaltung der Oberfläche sichtbar. Sie unterstreicht den Eindruck der expressiven Darstellung in gesteigerter Art und Weise und zeigt das handwerkliche Können der Künstlerin ebenso wie das ausgeprägte Engagement ihrer Ausdrucksstärke.

Neben verschiedenen Pferdebronzen und dem Porträt zweier Setter präsentierte Gabriele Haslinger auch eine Reihe von Wildtier-Darstellungen, z.B. einen afrikanischen Kaffernbüffel, einen skandinavischen Elch, das kleine Porträt eines Bären und die Bewegungsstudie eines Keilers in der Größe einer Tischbronze. In Ergänzung dazu präsentierte die Künstlerin einige ihrer anregenden Ölgemälde und Pastelle. Neben den Porträtdarstellungen fanden sich hier in Verwandtschaft zu den Bronzen die gleichen Tiergattungen.

Meist sind die Kunstwerke von Frauen von einer Einzigartigkeit beseelt, die sie unter den Werken ihrer männlichen Kollegen herausstechen lässt. Davon konnten sich auch die Gäste während dieser Präsentation überzeugen. Gabriele Haslinger kann sich glücklich schätzen, mit einer Gießerei wie der Firma Strassacker, die ihre künstlerischen Möglichkeiten auch zu realisieren weiß, zusammenarbeiten zu dürfen. Dies ist besonders dann von größter Bedeutung, wenn man lebensgroße Objekte arbeitet, aber auch in kleineren Formaten Wert legt auf beste handwerkliche Kunstfertigkeit. Die Firma Strassacker ist seit 80 Jahren auf den Kunstguss spezialisiert. Sie zählt zu den führenden Firmen dieser Art in Europa und arbeitet seit Jahren erfolgreich mit vielen bedeutenden Künstlern unserer Zeit zusammen.

Gabriele Haslingers Plastiken werden alle im Wachsausschmelzverfahren gegossen, einer sehr alten und äußerst anspruchsvollen Technik, die eine außerordentlich hohe Qualität garantiert. Die Arbeiten der Künstlerin sind außerdem streng limitiert in kleinen, nummerierten Auflagen zu erwerben. Neben vielen Privatsammlern von Pferde- und Jagddarstellungen zählt u. a. die jordanische Prinzessin Heiya Bint al-Hussein zu Gabriele Haslingers Kundeskreis. Gabriele Haslinger präsentiert ihre Arbeiten seit vielen Jahren bei Messen ebenso wie in Einzelpräsentationen. So hat sie sich bereits einen großen Bekanntheitsgrad erworben.

Die Arbeiten von Gabriele Haslinger zeugen von einer großen Naturverbundenheit. Sie sind Ausdruck und Reflexion des Naturempfindens einer Künstlerin, die geprägt ist von der Allgäuer Landschaft und Lebensweise. Skulpturen und Gemälde dieser Art kann nur eine Künstlerin schaffen, die das Tier nicht als Zuchtprodukt, als Jagdwild oder Arbeitshilfe begreift, sondern es als Mitgeschöpf und als Persönlichkeit anerkennt.
 

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Stimmungsbild des Hofs, auf dem die Künstlerin lebt und arbeitet

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Gerne können Sie Werke der Künstlerin anschauen und dabei auch noch einen Abstecher an den Bodensee machen, der nur 10 min entfernt ist. Neben vielen Bildern kann man auch eine Vielzahl an Bronzen betrachten. Bitte melden Sie ihren Besuch im Vorfeld an!

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